Leitlinien sollen helfen, die Tumorbehandlung für Patienten und Ärzte sicherer zu machen. Sie stehen zu folgenden Themen zur Verfügung:

Mammakarzinom 
Mammakarzinom (metastasiert)
duktales Carcinoma in situ
Kolon- und Rektumkarzinom
Tumornachsorge

Sie geben für diagnostische, therapeutische oder andere medizinische Maßnahmen in definierten Situationen einen Handlungsrahmen an, der vom Konsens der Experten zum gegenwärtigen Zeitpunkt für angemessen gehalten wird. Sie sind weder Handlungsanweisungen noch Rezepte und nehmen dem Arzt nicht die Verantwortung ab für die jeweiligen Entscheidungen. Therapieentscheidungen können auch außerhalb des von Leitlinien vorgegebenen Rahmens liegen und trotzdem richtig sein - sie müssen aber begründet werden.
Die vorliegenden Leitlinien wurden in den vergangenen Jahren von Hamburger Fachleuten unter der Verantwortung des Tumorzentrums Hamburg erarbeitet.
Wo nationale Leitlinien vorlagen (z.B. bei den kolorektalen Tumoren) wurde deren Inhalt übernommen und in einigen Bereichen weiter konkretisiert. In anderen Fällen, z. B. bei der adjuvanten Therapie des Mammakarzinoms wurden die Leitlinien mit den Inhalten eines internationalen Konsenses (St. Gallen 1998) abgestimmt. Die medizinische Entwicklung geht weiter. In den vergangenen Jahren wurden mehrere neue zytostatisch wirksame Substanzen zugelassen, die eine zunehmende Bedeutung bekommen. Die Neuformulierung von Leitlinien im Expertenkreis ist aber zeitraubend und kann diesen Entwicklungen nicht ohne Zeitverzug folgen. Aus diesem Grund können einzelne konkrete Medikamentenempfehlungen nicht dem allerneuesten Stand entsprechen. Wer hier unsicher ist, sollte Rat einholen. Die grundsätzlichen Vorgehensweisen und Schritte, die in den Leitlinien aufgeführt werden, sind jedoch bei allen in dieser Übersicht aufgeführten Leitlinien aktuell.

Wir möchten Sie ausdrücklich auf die Leitlinien der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. hinweisen.

Dr. Ulrich Müllerleile


MammakarzinomMammakarzinom (metastasiert) | duktales Carcinoma in situ
Kolon- und Rektumkarzinom | Tumornachsorge


© Arbeitskreis für klinische Onkologie in der Gynäkologie in Hamburg und Schleswig-Holstein und Tumorzentrum Hamburg e.V. in Kooperation mit der Hamburger Krebsgesellschaft e.V.

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14.01.02